Venedig Radreise | UNTERWEGS
Shownotes
Jeannette Bastian radelt durch die Prosecco-Hügel Norditaliens, vorbei an Weinbergen, stillen Dörfern und einigen der schönsten Radwege Europas. Allein unterwegs entdeckt sie etwas, das im Alltag oft verloren geht: die Fähigkeit, sich selbst zuzuhören. Schönheiten der Landschaft und ihres eigenen Innenlebens schalten sich nach und nach ein. Währenddessen gibts nur ein Weg - nach oben. Sie kurbelt sich weiter und findet an Tag 3 von 4 nachhaltige Veränderungen, die sie mit in ihren Führungsalltag nimmt.
Eine Folge über Selbstführung, Gastfreundschaft und die überraschende Erkenntnis, dass guter Service und gute Führung oft genau dort beginnen, wo Menschen sich gesehen fühlen.
Die Route Start ist Brixen (Südtirol) - Sterzing (Vipiteno) - Toblach, das Tor zu den Dolomiten - Drei Zinnen / Drei-Zinnen-Blick - Cortina d’Ampezzo - Prosecco-Hügel (UNESCO-Welterbe) - Venedig
Die Radlerin: Fragen? Schreibt mich an! Ich freu mich auf eure Fragen, Geschichten, Feedback > oder jeannette.bastian@5sterne4it.de. Ich gebe auch Workshops, halte Vorträge und komme zu euch ins Unternehmen.
Das Buch "5 Sterne für die IT– das IT Service Management Buch für eine neue Servicekultur", Leseprobe >
Die Bilder Fotos der Touren sind auf meinem Instagram-Kanal zu sehen
Die Musik Meine Reise-Playlist findet ihr hier >
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Radreisende&Autorin: Jeannette Bastian Moderation&Produktion: Andrea Peters
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00:00:01: Schönen, dass du in die Pedale getreten hast.
00:00:18: Hier auf Play gedrückt hast beim Podcast fünf Sterne auf zwei Rädern und heute geht's rund um das Thema allein unterwegs was Führungskräfte vom Radreisen lernen können.
00:00:28: und der Grund ist natürlich,
00:00:44: Hallo Andrea, ich freu mich dass du mich unterwegs folgst und verfolgst.
00:00:49: Unbedingt!
00:00:50: Wir kollen uns ja gerade per Handy und Laptop zusammen.
00:00:53: Du nimmst dich selbst per Mikro auf, damit die Tonqualität am Ende auch gut ist für alle, die jetzt gerade da draußen zuhören.
00:01:00: Es gibt nichts Schlimmeres als eine schreblige Tonqualitet ne?
00:01:03: Das stimmt.
00:01:05: Eigentlich wollten wir uns ja per Zoom treffen, damit du mir auch zeigst was so um dich herum los ist wo du grade bist, damit ich das ein bisschen beschreiben kann.
00:01:13: aber Jeanette, du bist natürlich die Frau jetzt, die uns gerade beschreiben können.
00:01:18: Siehst du um dich herum, wo bist Du gerade?
00:01:21: Ja.
00:01:22: Ich bin tatsächlich kurz vor den Toren von Venedig und zwar habe ich einen kleinen Schwenker gemacht vom Radweg weg in die Prosecco-Hügel heißen.
00:01:30: das ist jetzt grad so ein, ja ich will nicht sagen ein halbtes Gebiet aber es wird immer bekannter weil hier der Prosecco hergestellt wird und ich hab' es für mich heute vormittag als italienische Bacau bezeichnet weil so kann man sich das Gebiet dir vorstellen alles voller Wälder kleine Hügel, Schlösser und ganz viel Weinberge.
00:01:52: Zwar noch touristisch völlig unentdeckt weil also hier findet man auch nichts.
00:01:56: so kleine Tavern oder so.
00:01:58: das habe ich bis jetzt noch nicht gefunden.
00:01:59: aber wenn ich jetzt noch ungefähr eine halbe Stunde fahre gibt es angeblich ein Restaurant ohne Wirt!
00:02:07: Und das ist heute mein Ziel.
00:02:09: da darf man sich wohl nehmen was man möchte muss es dann so bezahlen.
00:02:14: was man will kann dann vielleicht übermorgen mal drüber berichten.
00:02:19: Aber es ist ein sehr, sehr unentdecktes Gebiet.
00:02:21: und ja das war ein kleiner Schwenker mit einem E-Bike.
00:02:24: Ich habe dir gesagt man kann so eine Schwenke machen mit dem E-Beik und bin sehr froh dass ich's gemacht hab.
00:02:29: Sag mal hast du denn schon keine Termine leicht einsitzen wenn du in der Prosecorregion bist?
00:02:35: Vielleicht heute Abend.
00:02:36: Mal schauen!
00:02:37: Sehr schön.
00:02:38: wie waren denn die ersten Kilometer?
00:02:40: also was war was steht noch an und hat das Wetter immer gut gehalten?
00:02:45: Ja, ich bin ja gestartet am Donnerstag in Brixen und bin durchs Pustertal gefahren.
00:02:52: Das war geplant, es waren neunzig Kilometer und tausend vierhundert Höhenmeter.
00:02:57: das geht also stetig bergauf Es war sehr touristisch Sehr nah an der Straße aber trotzdem sehr schönes Wetter war ideal für diese Kilometer Und Ich hatte dann wirklich noch so viel Kraft dass ich auch noch den Praxasee mitgenommen habe Also nochmal hundert Höhnmeter Was für mich immer so ein Ziel ist, wo ich sage ja Touristen.
00:03:18: Ja aber trotzdem hat schon was der Praxasee dieser dieser See mitten in den Bergen, der sich da so spiegelt.
00:03:25: Hat sich auch gelohnt.
00:03:26: und dann bin ich in einem Hotel gelandet.
00:03:31: Was kurioserweise leer war also die war der einzige Gast.
00:03:35: Erzählte später vielleicht nochmal die Story, die da entstand ist.
00:03:39: Und gestern bin ich früh beim strömenden Regen los, zwar später weil ich dachte irgendwann wird er mal aufhören und tatsächlich nach zehn Minuten hörte der Regen auf.
00:03:50: Ich war ein voller Montur habe alles aussehen können und bin bei strahlender Sonnenschein durch die Dolomiten gefahren und das war mein schönster Tag meiner gesamten Radleben.
00:03:59: Das habe ich noch nie gesehen was ich da gesehen hab ja das würde noch lange nachwürgen.
00:04:04: Was hat dich da so gepackt?
00:04:06: Also erstmal toll, dass du losgeradelt bist.
00:04:08: Ja manche hätten vielleicht auch gesagt ne ich warte nochmal ab aber Du hast dich klar entschieden bist los geradelt und das ist ja auch etwas was eine Führungskraft gut kann wenn es regnet Wenn's Unwetter ist wenn einfach los die Richtung vorgeben uns jeder der Sonnenschein kommt.
00:04:22: Aber ich kann mir vorstellen dass sie landschaftlich auch sehr umgehauen hat.
00:04:25: oder in den Dolomiten?
00:04:26: Ja, tatsächlich.
00:04:27: Weil du warst teilweise so mittendrin, dass ich Genickstarre gekriegt habe weil drumherum einfach diese... das sind ja so eine felsigen Wände und ich viel Zeit gebraucht habe die ersten zwanzig Kilometer, weil ich nur fotografiert habe.
00:04:41: Es hat sich dann zum Schluss ein bisschen gerecht, weil da musste ich echt Gas geben.
00:04:44: Aber es wurde dann immer schöner Und weiß nicht, es war irgendwie.
00:04:48: Man sieht die Berge schon aus dem Auto auch so aber nicht so nah wie Wie beim Fahrrad?
00:04:58: Ja, man riecht die Luft.
00:05:00: Man sieht die Insekten, die vielleicht auch manchmal mit einem reisen Flora und Fauna verändern sich ja so ein bisschen auch da oben.
00:05:06: wie auf wieviel Kilometern Höhe warst du dann
00:05:09: Kann ich gar nicht sagen Ich bin einfach los geradelt.
00:05:12: Interessanterweise war auch tatsächlich weil Du gesagt hast entscheiden.
00:05:17: Ich habe damit gerechnet dass es einen viel befahrener Radweg ist.
00:05:21: Ich hab gestern tatsächlich
00:05:26: Das heißt absoluter Tipp, wer mal losfahren möchte genau diese Route.
00:05:32: Janett du bist jetzt seit einigen Tagen unterwegs allein Tag drei von vier.
00:05:37: was passiert denn dabei dir auch im Kopf wenn niemand mitfährt?
00:05:40: Niemand Entscheidungen für dich trifft?
00:05:45: Ja also es gibt auch zwei Dinge die mir jetzt passiert sind unterwegs.
00:05:50: zum einen ich hatte ein Buch.
00:05:51: mit dieses Buch habe ich tatsächlich im Zug vergessen Das heißt, ich hab nicht mal ein Buch zum Ablenken hier.
00:06:00: Ich habe Kopfhörer mit für Musik... ...ich hab die tatsächlich auch noch nicht angemacht.
00:06:06: Genau!
00:06:06: Also die hör' ich mir abend im Hotel dann an wenn ich in Bett liege aber unterwegs eigentlich gar nicht und das ist ja so ein Zeichen dass man voll bei sich isst.
00:06:21: Aber ich könnte gar nicht sagen welche Gedanken ich so habe weil Die schwirren so rum.
00:06:27: Das ist wie die Landschaft an einem vorbei schwirrt, zu schwirrende Gedanken auch an einen
00:06:30: vorbei.".
00:06:32: Das ist ja auch schön, man sagt ja eigentlich dieser Bezug zur sich selbst und die Verbundenheit mit sich selbst gelingt dann auch wenn wir eben die Gedanken, die kommen beobachten ziehen lassen – wieso Wolken?
00:06:44: Und dann trotzdem im Hier-und-Jetzt sind und weitermachen.
00:06:47: Ich glaube das geht beim Radreisen gerade bei dir richtig gut!
00:06:51: Ja, wie du es gerade gesagt hast, Gedanken kommen Zielen lassen ist ja auch so ein Spruch bei der Meditation.
00:06:57: Es hat öfters mal meine Yoga-Lehrerin gesagt und ich wusste nie, wie das funktionieren soll.
00:07:02: Jetzt wo du es gerade sagst, ist Fahrradfahren eine Meditation?
00:07:05: Ist das ein italienisches Gefühl beim Meditieren oder beim Radreisen?
00:07:11: Oder bist du da wirklich fern von anderen Kulturen, Ländergrenzen?
00:07:17: Also bedeutet das grade gar nichts eigentlich!
00:07:19: Und du bist für dich unterwegs, dass du über die Grenzen hinaus
00:07:23: blickst?!
00:07:25: Also das italienische Gefühl würde ich behaupten, also würde ich lügen wenn ich sage dass es hier die ganze Zeit präsent ist.
00:07:30: Das stimmt nicht weil wenn du Rad reißt bist du wirklich jetzt auch in Bewegung guckst dir die Gegend an.
00:07:36: dafür ist zu viel Gegend um das italianische Flair zu haben.
00:07:39: Ich habe es zweimal und zwar immer früh.
00:07:42: tatsächlich weil ich lasse größtenteils als Frühstück aus vorliebern so eine Bar hol mal so ein Croson oder echten Espresso.
00:07:50: Da hast du halt das Gefühl früh, wenn die Arbeiter reinkommen und auch sich das gleiche Frühstück holen.
00:07:56: Und tatsächlich Abend wie gestern da bin ich jetzt schon in einem Gebiet wo kein Englisch und kein Deutsch gesprochen wird also, wo wir gestern per Hand und Fuß uns da versucht haben zu verständigen.
00:08:07: ja dass da merkste hat auch das Italien jetzt schon, dass es halt ein bisschen ländlicher ist.
00:08:13: aber ansonsten würde ich jetzt sagen, das israelische Gefühl fliegt auch ein bisschen mit mir vorbei.
00:08:19: Also ich kann mir auch vorstellen dass gerade so bei der Selbstführung oder auch ja, bei der Führung insgesamt wichtig ist.
00:08:26: Dass man mal die festgelegten Grenzen oder das von was von außen so festgezurt ist sonst?
00:08:31: Dass man das auch einfach mal gehen lässt und sagt tschau Bella bitte einmal ein größer und einen Espresso am Morgen.
00:08:38: Und übrigens in Italien trinkt man Cappuccino nur ich glaube bis elf Uhr oder so.
00:08:41: Also ein Cappucino nach elf Uhr geht gar nicht.
00:08:44: Das machen nur wir Deutschen.
00:08:46: Ah dann habe ich mich schon geoutet.
00:08:47: Dann hab' ich mich geouted beim Mittagessen.
00:08:50: Ach ja, aber ich glaube die sind das auch so ein bisschen gewöhnt.
00:08:53: Du hast ja gesagt du hast wenn auch nicht viele, aber thirty-fünf Radfahrerinnen und Radfahrern nochmal getroffen.
00:08:58: bist du da mit denen in Kontakt?
00:09:00: Und erlaubst ihr selber mal auch im Gespräch zu gehen?
00:09:05: oder bist du wirklich nur bei dir bei deiner Selbstführung?
00:09:08: Ich bin tatsächlich bei mir... Wenn ich alleine unterwegs bin dann fahre ich auch sehr zielorientiert muss ich schon ehrlich zugeben Weil ich es natürlich auch schaffen möchte und auch ein bisschen früh immer ankommen möchte, weil was ich auch sehr mag sind diese amtlichen Ritualen.
00:09:25: Also dieses Ich komm' an!
00:09:28: Ich packe alles aus, packe für den nächsten Tag schon wieder ein, dusche mich, mach die Bilder fertig... ...weil ich liebe es ja aus dem Bild einen Film mitzumachen.
00:09:37: Ich hab eins, zwei Gedanken auf.
00:09:39: das sind so Rituelle Da muss ich Zeit haben und die will ich mir abends dann auch nehmen.
00:09:44: Und ich gehe auch tatsächlich um zehn ins Bett, dann völlig fertig.
00:09:48: Deswegen unterwegs bleibt wenig Zeit.
00:09:51: Deshalb mir heute früh auch überlegt.
00:09:52: Ich freu mich schon wenn ich Rentner bin, wenn ich ein bisschen langsamer fahren kann und auch mal irgendwo nur sechzig Kilometer fahren muss oder noch fünfzig.
00:09:59: Bisschen mehr Zeit habe darauf freue ich mich ja auch schon.
00:10:02: Also ich muss sagen in meiner allerersten Tour haben wir so um die hundert Kilometer jeden Tag gemacht ohne Motor also dafür aber mit zwanzig bis dreißig Kilo Gepäck.
00:10:11: Und hab dann auch nachgemerkt, das war ein Durchpreschen.
00:10:15: Ich hatte viel lieber mal die Füße ins Meerwasser gehalten in den... Da war ich am Atlantik bin ich da entlang gefahren Richtung Dünepilar Bordeaux und dann weiter nach Spanien runter und wir haben diese Momente gefehlt und ich kann das deswegen sehr gut nachvollziehen Jeanette dass eigentlich dieser dieses Zeitkorsett, dass man sich vorher überlegt hat.
00:10:35: Dass man das auch mal gehen lassen darf.
00:10:37: Aber ich meine du bist ja nun eine berufstätige Frau und hast eben Donnerstag bis Sonntagzeit von Bricks nach Venedig zu kommen.
00:10:43: Morgen kommst Du übrigens an aber bisher was würdest Du sagen?
00:10:48: Was nimmst Du auch wahr?
00:10:49: Was Dir im Auto oder in einer Gruppe vermutlich nie auffallen würde bei Deiner Tour jetzt?
00:10:55: Ich kann tatsächlich von einem Vergleich sprechen.
00:10:57: Also den ersten Tag von Briksen Richtung Toblach bin ich schon mit vier besten Freundinnen gefahren zu meinen fünftigsten Geburtstag, war eine richtig tolle Tour und diese Weg habe ich diesmal ganz anders gesehen.
00:11:11: Ich habe gedacht hey hier sind wir gar nicht vorbeigefahren oder hä jetzt hab' ich auch noch nicht gesehen?
00:11:15: Und danach ist mir erst bewusst geworden ne wir sind hier langgefahren nur wir haben halt gequatscht.
00:11:21: Das ist das, was mir dann auch aufgefallen ist.
00:11:23: Wo ich gesagt habe wenn du alleine bist, dann siehst du natürlich viele Dinge.
00:11:25: da war eine Brücke die hätte ich sicherlich vor drei Jahren auch fotografiert.
00:11:29: Da sind wir einfach vorbei gefahren weil man wahrscheinlich gerade in einem Timmer vertieft waren und so alleine siehst Du halt wirklich jede Kleinigkeit.
00:11:38: ja bis dem auch ein bisschen näher dran Ja Und was du auch Was auch das wollte ich dir unbedingt erzählen, weil das war für mich so ein Hammer.
00:11:47: So ein Erlebnis.
00:11:48: Ich saß in einem Café früh um halb neun mit meinen Expressoren und meinen Croson Und da war so Markttag.
00:11:56: Da kamen drei ältere Damen die waren bestimmt über Achtzig und todschick angezogen.
00:12:01: Die Italiener hat ganz dünn klein unter diese Anzüge In Rosa hatte eine, ich glaube einen Blau Und die saßen dann so und kommen zu den Älteren her vorbei und gibt denen drei Damen Handküsse Und das hätte ich auch nicht gesehen, wenn ich nicht alleine gewesen wäre.
00:12:18: Das sind diese ganz kleinen Momente wo du auch dieses Zwischenmenschliche dann erkennen kannst weil du eben nicht bei anderen Menschen bei dir in der Umgebung bist.
00:12:28: also dieses Alleinerreisen hat ja auch etwas... Ich bin bei mir aber mit meiner Umwelt ganz anders verbunden.
00:12:35: Und wir sind ja auch, Jeanette du und ich... Andrea Peters hier übrigens!
00:12:39: Wir sind ja per WhatsApp die ganze Zeit im Kontakt und ich hatte dich gebeten so ein paar Töne mal aufzunehmen oder auch Monotizen zu schreiben mir deine Playliste schicken.
00:12:47: Danke schön dass du das alles gemacht hast zwischendrin noch und Du hast mir von den Gärten und Häusern und Menschen am Wegesrand auch dann so einen Stichwort gegeben.
00:12:57: was sind das dafür?
00:12:58: Gärte wo du dann auch ganz anders reinblickst.
00:13:01: also Ich bin ja schon länger unterwegs, also jetzt sage ich mal in Fahrerjahren und viel in Österreich gefahren.
00:13:09: Und dort gibt es ja so eine extrem vorzeige Gärten.
00:13:12: wenn du da vorbei fährst, dann denkste ja schöner Wohnen so ungefähr In Italien ist das ein bisschen anders.
00:13:18: Ich glaube der Leben findet tatsächlich in den Cafés statt weil die machen sich nicht soviel draus aus ihren Häusern drum herum.
00:13:25: aber trotzdem ist so einen kleinen natürlicher Charme da.
00:13:30: Sie lassen es halt sehr, sehr gerne natürlich alles.
00:13:34: Nicht unordentlich sondern natürlich und ich glaube der ihr Leben findet mehr in Kaffee statt weil dort siehst du die Menschen.
00:13:40: Du siehst sie nicht an die Häuser oder vor den Häusern.
00:13:43: Das heißt das Leben findet wie bei euch im Büro eine in der Kaffeeküche statt.
00:13:47: da werden die Handküsse und die wirklichen guten Geschichten ausgetauscht.
00:13:51: also wenn ihr eine Führungskraft habt Die immer sagt, ich stehe solange in der Tee- oder Kaffeküche.
00:13:57: Ja!
00:13:57: Da passieren wirklich die Dinge also... Ich weiß noch, ich habe mal eine Hochschule gearbeitet und das wirklich produktivste Zusammensitzen war ein Frühstück jeden Tag um neun.
00:14:07: Das haben wir immer in einem bestimmten Raum gemacht oder eben draußen auch in der Natur im Sommer Und da sind genau diese Ideen entstanden.
00:14:15: Wie können wir miteinander arbeiten?
00:14:18: gut funktionieren, sodass das für die Studierenden dann auch sehr hilfreich ist.
00:14:21: Also auch diesen Servicegedanken dann irgendwie mitnehmen.
00:14:24: Aber sag mal wenn wir jetzt gerade schon von Service reden und von dem was du so erlebst wie sind denn die Radwege eigentlich unterwegs?
00:14:33: Ja das habe ich euch schon seit Jahren festgestellt.
00:14:35: Die italienischen... also was die italiener Künste in den Radwegen machen.
00:14:39: Also die haben dafür eine Gabe dass sie wirklich alle ehemaligen.
00:14:42: Jetzt kommen gerade paar schöne Wanderer hier vorbei.
00:14:45: Ich weiß nicht ob ihr sie hört.
00:14:48: Die Italiener können tatsächlich Radwege bauen.
00:14:51: Sie haben die alten Bahntrassen ausgebaut als Radwegen und hier hast du mindestens alle fünfhundert Meter ein Zeichen, dass du nur auf dem Radweg bist und auch Zeichen wo es lang geht.
00:15:06: Du hast ungefähr alle zehn Kilometer ein Zeichn wo die nächste Servicestation ist.
00:15:13: Deswegen trau ich mich ja auch lang zu fahren, weil wenn ich weiß okay in der nächsten Servicestation ist es zehn Kilometer.
00:15:19: das traue ich mir Fuß zu.
00:15:21: Dann habe ich eine Art Sicherheit für mich dann weiß ich ok wenn was wäre kann ich da hin laufen kein Problem und Komot ist halt auch mit der Technik so.
00:15:30: deswegen finde ich auch schön dass er dann trotzdem jetzt noch obwohl eigentlich jeder Komot fährt trotz bin auch alles hier per Handschilder hinweisen wo es lang geht Das gibt so ein Sicherheitsgefühl und deswegen traue ich mich ja auch allein zu fahren.
00:15:45: Das ist interessant, dass du das auch so sagst weil ich habe gerade schon von alleine aus irgendwie diesen Übertrag in die IT-Servicewelt gemacht also wirklich sich selber auch mal fragen wo bin ich grade wie geht es weiter?
00:15:57: Und dadurch auch eine Selbseinschätzung erfahren und das eben auch schaffen können wenn auch mit Hilfe.
00:16:03: man hat Hilfstationen Aber eben auch eine Selbstwirksamkeit erfahren, weil es eben dann klappt mit der Tour oder mit der Entscheidung.
00:16:11: Würdest du sagen das geht so in die richtige Richtung diese Gedanken, die da bei mir aufkommen?
00:16:16: In Sachen Service IT-Führungskraft alleine reisen?
00:16:20: Wir haben Sicherheit!
00:16:21: Das was ich gerade erzählt, dass können wir noch viele Dinge adaptieren.
00:16:25: Das ist ja das was ich immer so unterwegs tue.
00:16:27: Ich schau mir solche Sachen an und versuche die man aus dem Blickwinkel von einem IT-Service oder von einen HR Service, vielleicht auch vom Marketing Service mal zu betrachten.
00:16:37: Wenn wir das Beispiel jetzt mal nehmen mit den Wegweisern, klar digital kriegt man immer Hinweise, wann eine Anfrage gelöst wird und in welchem Status sie ist.
00:16:50: Da kann sich der Anwender immer orientieren, da kann er in ein Portal reingehen und sieht den Status aber so Zwischenmenschliche Kontaktaufnahme mal zwischendurch und sagen hey, ich rufe dich jetzt mal an und sag dir das persönlich wie es weitergeht oder wo es gerade hängt.
00:17:07: Das hat natürlich noch einmal einen ganz anderen Effekt nochmal diesen persönlichen Touch und den sollten wir als Menschen und im Business nie verlieren auch wenn die Technik alles bieten kann.
00:17:19: aber wir sollten trotzdem noch auf diesen menschlichen Impuls setzen weil der erzeugt wie ich gerade gesagt habe nochmal die richtige Sicherheit.
00:17:27: Die Sicherheit bei einem selbst, aber die Sicherheit eben auch bei den Menschen mit denen man zusammen arbeitet.
00:17:32: und du hast mehr geschrieben.
00:17:33: Die Radwege hier fühlen sich so an als hätte jemand wirklich an die Bedürfnisse der Nutzer gedacht.
00:17:38: und da ist mir direkt eine Geschichte eingefallen auch aus Norditalien als ich mit dem Fahrrad unterwegs war dass sie auch alle paar Kilometer einen Brunnen haben wo wir eben Wasser zapfen können um unsere Wasserflaschen voll zu machen.
00:17:49: Wir haben übrigens es war über vierzig Grad das war diese ganz heiße Tour Haben ja einfach uns Handtücher die wir dabei hatten runtergemacht, unter den Helm gelegt und dann uns so dieses Nasse auf den Körper plätschern lassen.
00:18:01: Das war natürlich Knochen trocken nach zwei Minuten wieder, kannst du dir vorstellen schon nicht?
00:18:06: Aber das waren auch diese an die körperlichen Bedürfnisse denken.
00:18:09: also gerade als Radreisender oder auch als Führungskraft vergessen wir vielleicht manchmal Schau mal, wie ist denn die Umgebung und wie geht es deinem Körper gerade?
00:18:21: Ja.
00:18:21: Janett, wie achtest du gerade darauf, wie's dir geht und welche Tipps hast du vielleicht auch, die wir übertragen können in die Führungswelt und Service-Welt?
00:18:29: Das ist das, was das Soloreisen bei mir auch ein bisschen bewirkt, dass ich mal wieder auf mich selber achte.
00:18:35: Ansonsten wenn man Gruppe unterwegs ist dann verlässt man sich das einer auf einachtet.
00:18:39: Der eine sagt halt hier trink mal was.
00:18:41: der andere sagt halt komm lass uns ne Pause machen oder wir schlafen halt mal aus, das entscheidet man ja dann in der Gruppe und man verlässt sich dann auch teilweise.
00:18:52: Also ich habe mich immer darauf verlassen dass einer Medizin mitnimmt ist ein Werkzeug mitnimm.
00:18:56: Das ist mein erstes Mal dass ich jetzt wieder selber an alles denken muss und dass ich halt auch für mich selber Entscheidungen treffen kann.
00:19:03: wie da als Führungskraft treffe ich immer Entscheidungen fürs Team eine Gruppe treffe Ich immer Entscheidungs für die Gruppe.
00:19:09: Jetzt kann ich Entscheidungen für mich treffen und es tut auch mal wieder gut Mal für sich was zu entscheiden.
00:19:15: und nicht nur gut, sondern man lernt das auch wieder.
00:19:18: Ich glaube dass verlernt man wenn man immer so Partizipativ oder wie das Wort heißt denkt, verlernte man das Entscheidend.
00:19:28: Ein spannender Punkt!
00:19:29: Dass wir da auch mal wirklich Zeit für uns nehmen... aus diesen Gründen, denn nur wenn wir selber auf Körper und Geist achten können wir dann auch gut für andere da sein.
00:19:38: Das ist so dieses typische Flugzeug beim Reisen die Maske fällt runter erstmal sich selber mit Sauerstoff versorgen.
00:19:45: aber du hast eben gesagt auch du warst dann also du bist erst mal für dich alleine unterwegs aber Du warst auch schon als einziger Gast in einem Ort in einem Haus.
00:19:56: erzähl mir bitte von dieser Geschichte.
00:19:57: ich weiß nur dieses Stichwort und jetzt bin ich neugierig.
00:20:01: Tatsächlich, vorgestern bin ich ja von Brixen nach Toblach gefahren und dann schon Richtung Cortina.
00:20:09: Genau zwischen dem Toblachersee und dem Diosee ist eigentlich das touristische Zentrum hoch drei und ich habe mein Hotel ausgesucht drei Zinnenblick.
00:20:18: Das heißt aus dem Zimmer und aus dem Restaurant guckst du auf die drei Zinnen.
00:20:24: So dachte ich mir okay das Hotel das gönne ich mehr und kommen dort an alles verschlossen.
00:20:30: Da dachte ich mir, was jetzt hier passiert?
00:20:32: Und irgendwo finde ich dann so eine Hintertür.
00:20:34: Gehe dann rein und melde mich an... ...und die waren ein bisschen überrascht dass sie sich überhaupt kommen wahrscheinlich.
00:20:39: Haben mir dann erklärt das ich der einzige Gast bin weil alle anderen haben abgesagt wegen dem Regen.
00:20:45: Und ich heute die Königin bin dann.
00:20:49: Ja sie kochen trotzdem für mich!
00:20:51: Ich bin die Königen und soll mich bedienen lassen.
00:20:55: Das habe ich natürlich auch und das Schöne ist halt... ...das hat mir wahnsinnig viel gegeben Wirtin, die hat mir ihre Geschichte erzählt und zwar ist ja aus Slowenien.
00:21:06: Hat dort ein kleines Café gehabt, hat dann aber gesagt, naah, die ganzen Steuern mit den Mitarbeitern das verkraftlich alles nicht mehr und hat sich eine Festanstellung gesucht wo sie früh und abend arbeiten kann und den Tag wandern gehen kann.
00:21:24: Und die Frau, die Und die hat nicht den Begriff Work-Live Balance gesagt, sondern einfach nur ihre Bedürfnisse so genannt wie sie es will.
00:21:32: Früher von um sieben bis um zehn Frühstück, abend von um Sieben bis Umzehn Abendessen und dazwischen geht's hier wandern.
00:21:39: Und mir hätte es halt gefallen, wie sich erzählt hat ohne dieses ganze Butzwörter wie Work-Life Balance
00:21:45: usw.,
00:21:46: sondern einfach aus dem Tiefen der Inneren ihrer Bedürfenisse so erzählt hat, wie sie spürt.
00:21:51: Und seitdem Ich kenne alle Berge drum herum, weil sie hat mir dann natürlich Abend alles erzählt.
00:21:56: Wo ich alles hinlaufen kann... ...ich habe immer wieder versucht ihr zu erzählen dass ich eine Fahrt unterwegs bin.
00:21:59: es hat sich ganz gut glaube ich ignoriert.
00:22:02: aber am nächsten Tag hatte sie mir einen Frühstück gemacht wie für zehn Leuten und das war mal so ein Service den ich erlebt habe unerwartet dem man auch genutzt hat einer Situation die so positiv zu machen.
00:22:16: ja ich hab also keine Angst gehabt in dem Hotel alleine sondern habe mich wie eine Königin gefühlt.
00:22:21: Wunderbar und das zeigt vielleicht auch nochmal, dass eben dieser Servicegedanke weiß man kann das akademisieren.
00:22:30: Man kann das thematisieren in die Psychologie holen aber eigentlich ist es das was wir alle an unseren Grundbedürfnissen ja haben und wenn wir da hineinspüren auch ganz natürlich geben.
00:22:44: Vielleicht ist das mal weggefallen durch den Effizienzgedanken oder so.
00:22:50: Was glaubst du, warum ist dieser Service-Gedanke oder auch der Führungsgedanke manchmal so ein bisschen abgedriftet in einer ... ja, dieses wie Du es gesagt hast, in eine Buzzword-Welt?
00:23:04: Ja, weil ich ... wir müssen noch einmal vielleicht diese Situation hernehmen.
00:23:08: Sie hätten ja auch sagen können, nee für eine Person lohnt sich das nicht an.
00:23:13: Damals war es ein Kochter Es war ein Beikoch noch da und die Kellnerin.
00:23:17: Und ich glaube nicht, dass was sich dort bezahlt, damit das dort praktisch in zum Tragen kommt.
00:23:23: Aber sie haben gesagt bevor ich jetzt hier enttäuscht wegfahre Nehmen Sie einfach die Kosten in Kauf weil angeblich am nächsten Tag ist das Hotel wieder voll und können es dadurch wieder kompensieren.
00:23:35: Also wirklich damals diesen Kostengedanken mal aus dem Weg zu gehen oder Weg zu nehmen die Person zu konzentrieren, dass es dergut geht und nicht was kostet es mich dann.
00:23:46: Und das wieder an den Fokus zu stellen.
00:23:47: ich glaube da kommen wir wieder in diesen Servicegedanken der uns ja trägt und denen wir alle wollen dem Menschen im Mittelpunkt.
00:23:55: Vor allem sind das auch nachhaltige Momente, also ich kann mich auch an eine Situation erinnern wo es keine Hotelzimmer mehr gab.
00:24:01: Es hat aus Ström geregnet und dieser Mann sah mich und sagte naja eigentlich haben wir gar nichts mehr frei.
00:24:07: aber ich rufe jetzt mal einen Freund an so geht das ja nicht so nach dem Motto Wir können sie hier nicht auf der Straße stehen lassen.
00:24:15: oder auch eine Situation in Frankreich kurz vor Paris, wo nichts mehr zu haben war.
00:24:19: Die haben mich von diesen riesengroßen Campingplätzen.
00:24:22: Weißt du, wo oben schon die Ampeln sind und alles auf Rot und X und so?
00:24:25: Ich bin trotzdem in die Rezeption rein.
00:24:27: Die habe ich weggejagt!
00:24:29: Und dann bin ich völlig entkräftet an so einen ollen Pommesstand der gar nicht so eul war.
00:24:34: Das war ein ganz toller umgebauter Wagen, so'n Bauwagen... ...und da war eben Etienne und hat gesagt Was siehst du so bedröppelt aus?
00:24:44: Ist dir erstmal ne Pommes.
00:24:46: Natürlich alles auf Englisch, ne?
00:24:48: Englische hat Französisch.
00:24:49: und dann habe ich ihm meine Situation ein bisschen geschildert.
00:24:52: und dann sagt er weißt du was?
00:24:53: wir sind zwar hier kurz vor Paris und das ist eher eine gefährliche Gegend aber wir wohnen in einem Wohngebiet und haben uns zusammengeschlossen als mehr Generationenhäuser fünf Häuser umeinander.
00:25:04: In der Mitte ist n Platz Und in diesem Platz auf diesen Platz Da kannst du dein Zelt aufbauen, daneben ist Wasser.
00:25:10: Du kannst bei uns duschen.
00:25:11: Du bist ja sicher und wir nehmen dich
00:25:13: auf.".
00:25:13: Boah!
00:25:15: Das sind die Sachen, gell?
00:25:16: Ja, das sind Sachen, die so viel über das Mensch sein auch erzählen, die dann eben mich persönlich verändern, sodass ich dann anders an die Menschen um mich herum auch glaube oder dass auch zurückgebe.
00:25:30: Oder jemand der sagt komm' ich nehme dich mit.
00:25:32: Ich hab mir damals geschworen wenn ich mein Führerschein mache Dann werde ich Menschen helfen, die mal irgendwo stranden und dann wirst du da mitgenommen.
00:25:40: Und dieses Geben und Nehmen, dieses Zurückgeben auch, ne?
00:25:43: Das hast Du wahrscheinlich auch schon ganz viel auf Deinen Reisen erlebt oder?
00:25:47: Ja also unabhängig auch von den Fahrradreisen, die wir machen sind wir auch schon viele in der Welt rumgekommen und deswegen haben mein Mann und ich auch so eine kleine Fanwohnung schon seit acht Jahren meines Wissens, ja acht Jahre bestimmt schon wo wir aber durchreißen... Also unsere Zielgruppe sind Durchreisende und zwar fünfköpfige Familien.
00:26:06: Besonders die Hollandern haben alle drei Kinder.
00:26:09: Die reisen nach Slowenien und kriegen bei uns ein Zimmer, wo sie alle drei schlafen können.
00:26:15: Weil das kriegst du halt nirgends!
00:26:16: Du bekommst einen Wetterkrieg so zwei Zimmer im Hotels... ...und Fähnwohnungen machen ja nicht auch für eine Nacht.
00:26:22: Und das haben wir uns so als Ziel gesetzt, dass man denen halt helfen, dass sie dort Platz finden.
00:26:27: Wir bieten es über Airbnb und das macht genauso viel Spaß, als selber AirBnb zu nutzen.
00:26:32: Das glaube
00:26:33: ich.
00:26:33: Sag mal, Jeanette können wir das vielleicht auch in die Shownutz von dieser Folge packen?
00:26:36: Einfach nochmal den Link zu eurer Airbnb-Wohnung!
00:26:40: Können wir gerne machen ja?
00:26:41: Super.
00:26:41: Wo ist das genau?
00:26:42: Erzähl mir noch einen Satz dazu.
00:26:43: Slowenien habe ich gerade rausgehört.
00:26:45: Nee, dies bei uns in Heibach im niederbayerischen Wald.
00:26:49: Ah, okay.
00:26:51: Verstehe, alles klar!
00:26:52: Genau
00:26:53: Jetzt kommt hier ein Trecker vorbeigleich weil wir sind in Weinbergen.
00:26:58: Also du hörst es?
00:27:02: Lassen mal den Trecker mal vorbei fahren.
00:27:04: Winkt
00:27:05: man Ja da ist schon vorbei ja.
00:27:10: Wir haben eine Fanwohnung im bayerischen Wald bei Straubing und größtenteils für wirklich Durchreisenden auch für Fahrradfahrer, für Wanderer.
00:27:24: Sag mal wenn du jetzt so diese Gastfreundschaft über die wir heute auch gesprochen haben egal ob das italienische ist, die französische, die deutsche Gastfreunenschaft Wenn du das überträgst was würdest du da Führungskräften gerne mitgeben möchten nach diesen drei von vier Tagen in Richtung Venedig?
00:27:43: Genau das was wir eigentlich jetzt so die letzte halbe Stunde gesprochen haben den Mensch wieder im Mittelpunkt zu stellen.
00:27:51: Die Digitalisierung kann viel, also ich kann unterwegs über Booking mit den Gastgebern kommunizieren.
00:28:00: Ich kann mit dem Komot meinen Weg finden.
00:28:04: aber wenn das alles ausfällt dann bin ich darauf angewiesen wie da Mensch zu sein und auch wie Menschen zu kommunizierend Und das müssen wir uns unbedingt aufbewahren Auch wenn jetzt die KI und allmöglichen Neuerungen uns viel, viel abnehmen.
00:28:20: Wir dürfen das nicht vergessen dass wir es auch selber noch können und auch mit sie halt brauchen
00:28:27: werden."
00:28:28: Sagt Jeanette Bastian.
00:28:30: Sie ist plus dreißig Jahre also mehr als dreizig Jahre in der IT davon fünfzehn Jahre im IT Service Management.
00:28:36: Sie hat bei Henriksen AG den BtoB Support für über zweitausend Kundinnen und Kunden aufgebaut und dabei eben erlebt was funktioniert Und was nicht.
00:28:45: Ihre Überzeugung, IT-Teams scheitern nicht an der Technik sie scheittern daran das Servicekultur zu selten bewusst gestaltet wird.
00:28:51: und ihr habt's gehört die Frau ist eine Macherin die möchte sich selber mal angucken was läuft im Service gut und was nicht so gut?
00:28:57: Und fährt deswegen mit dem Rad gerade in Richtung Venedig.
00:29:01: und wir werden ihre Radreisen in diesen Podcast verfolgen.
00:29:04: und Janett!
00:29:05: Wir blicken jetzt mal auf den Tag.
00:29:06: morgen also morgens kommst du in Venedich an.
00:29:09: wie groß ist die Vorfreude?
00:29:11: Sehr groß, sehr groß.
00:29:12: Also auch ein bisschen Angst!
00:29:14: Weil ich weiß dort werden mich Menschen wahrscheinlich erschlagen weil hier bin ich ja relativ allein unterwegs.
00:29:21: diese fünfundreißig Fahrradfahrt die gestern getroffen haben werden dann wahrscheinlich drei tausend fünfhundert Besucher sein.
00:29:27: aber Ich freue mich natürlich auf die Kultur.
00:29:30: Die werde ich sehr sehr genießen Hab mir viel vorgenommen und freu mich drauf.
00:29:37: Sehr schön, ja es wird wahrscheinlich sehr trubelig.
00:29:39: Es wird wahrscheinlich auch sehr warm.
00:29:41: wie viel Grad hast du gerade?
00:29:43: Ich würde grad sagen die Sonne brennt jetzt gerade runter weil ich hier so gemütlich stehe in dem Weinberg.
00:29:50: laut Wetterbericht wenn's heute dreißig Grad ist nicht mein Wetter aber ich bin in zwei Stunden an einem etwas besseren Hotel diesmal und ich habe mir einen Pool gegönnt heute Nachmittag.
00:30:00: Oh
00:30:00: sehr schön.
00:30:01: also Jeanette weiß was gut is.
00:30:03: Lasst es euch auch bitte gut gehen.
00:30:05: Wenn ihr Fragen habt zur Tour oder wenn ihr wissen möchtet, wo gibt es denn das Buch von Janet auch zu kriegen?
00:30:11: Geht einmal in den Beschreibungstext oder auch in die Show Notes von diesem Podcast.
00:30:15: fünf Räder... Ne Quatsch!
00:30:17: Fünf Sterne auf zwei Rädern so.
00:30:19: Fünf Räders.
00:30:20: Das wäre auch was.
00:30:21: Fünft Sterne Auf Zwei Räden.
00:30:24: der Podcast von und mit Janet Bastian Und Janet wir werden dich dann das nächste Mal hören.
00:30:30: Ich glaube, kurz bevor du mit dem Zug zurückfährst in Richtung Heimat.
00:30:34: Genau!
00:30:35: Wir können gerne über Venedig reden.
00:30:37: ich bin da auch gespannt was mich da erwartet an Service.
00:30:40: vielleicht überrascht er mich dort?
00:30:42: Ich gehe mit offenen Augen durch.
00:30:45: Sehr schön Janet.
00:30:46: herzlichen Dank dass Du Dir heute so viel Zeit genommen hast um einen Zwischenstopp zu machen und jetzt wiederum in die Pedale zu treten damit Du weiter uns Deine Abenteuer hier im Podcast erzählen kannst.
00:30:57: Ich wünsche dir alles Gute, viel Spaß und gönn dir ganz viel Eis bitte.
00:31:01: Ciao, gelato!
00:31:02: Lecker!
00:31:03: Ciao Andrea, ciao!
00:31:05: Danke dass du ein Stück des Weges mitgefahren bist.
00:31:08: Bis zur nächsten Etappe bei fünf Sterne auf zwei Rädern von und mit Jeanette Bastian.
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